1. Begleitung der Angehörigen psychisch Erkrankter in der besonderen Lebenssituation bei der Erkrankung eines Familienmitglieds.
  2. Unterstützung der Angehörigen bei der Strukturierung der komplexen Herausforderung im Spannungsfeld zwischen helfen (zu müssen) bei gleichzeitiger Respektierung der Autonomie des Erkrankten.
  3. Unterstützung der Angehörigen bei gesundheitsfördernden Interessen, persönlichen Haltungen und Handlungen.
  4. Moderation von Angehörigengruppen mit besonderen Aspekt auf Aufklärung, Information und Entlastung.
  5. Absprachen mit anderen Berufsgruppen.
  6. Weiterreichende Hilfestellung bei der Suche der Angehörigen in der psychosozialen Landschaft.

Weiterführende Informationen finden Sie unter > hier.

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Durch Empowerment gewinnen Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung wieder mehr Einfluss auf ihr Leben und die Bewältigung ihrer Erkrankung.

Empowerment bedeutet „ (…) Zurückgewinnung von Stärke und Einfluss betroffener Menschen auf ihr eigenes Leben und steht für eine Emanzipation der Betroffenen selbst. Zu Empowerment gehören Elemente wie Selbst-Bestimmung, Selbst-Hilfe und gesellschaftliche Teilhabe.“

(Quelle: Knuf, Andreas (2016): Recovery, Empowerment und Peerarbeit, in: Utschakowski et.al (2016): Experten aus Erfahrung. Peerarbeit in der Psychiatrie, Psychiatrie-Verlag, 1. Aufl., Köln)

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„Menschen, die psychische Krisen durchlebt haben, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen, der zu einem erweiterten Verständnis psychischer Erschütterungen und zu neuem Wissen über genesungsfördernde Faktoren führen kann.“

(Quelle: Utschakowsi, J.(2015): Mit > Peers arbeiten. Leitfaden für die Beschäftigung von Experten aus Erfahrung, Psychiatrie Verlag, Köln, S. 38f.)

Erfahrungswissen bedeutet im Kontext der > EX-IN Genesungsbegleitung, diese Erfahrungen als Kompetenz für die Tätigkeit als Experte aus Erfahrung zu nutzen. Dafür müssen individuelle Erfahrungen reflektiert, anderen verständlich gemacht und eingeordnet werden.

Der Kurs hat das Ziel über ein individuelles Erfahrungswissen (auch Ich-Wissen genannt) ein >Wir-Wissen zu entwickeln.

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Es gibt verschiedene EX-IN Landesverbände in ganz Deutschland. Weitere Informationen zu den einzelnen Landesverbänden finden Sie bei >EX-IN Deutschland.

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Wenn ein > EX-IN Genesungsbegleiter einen neuen > Praktikumsplatz oder > Arbeitsplatz antritt ist es wichtig ausreichend Zeit für eine Einarbeitung einzuplanen. Hierfür sollte eine Person als Ansprechpartner vor Ort zuständig sein und auch das ganze Team mit eingebunden werden. Wie lange die Einarbeitung dauert ist zeitlich nicht festgelegt. Ziel der Einarbeitungs-Phase ist es, dass der > EX-IN Genesungsbegleiter das Kollegen-Team, die Klienten, die Abläufe und Räume am > Arbeitsplatz kennenlernt und mit seinen Aufgaben vertraut gemacht wird.

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Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine sogenannte Berufsunfähigkeit von einer Erwerbsunfähigkeit zu unterscheiden. Als berufsunfähig gilt ein Mensch, wenn er den erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich nicht länger als sechs Monate oder gar nicht mehr ausüben kann.

Erwerbsunfähig wird jemand, wenn er aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr am Berufsleben teilhaben kann – unabhängig davon, ob es sich um seinen erlernten Beruf oder einen anderen Beruf handelt.

Im Rentenrecht wird darüber hinaus noch die sogenannte Erwerbsminderung unterschieden. Volle Erwerbsminderung ist gegeben, wenn ein Mensch weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann, unabhängig vom ausgeübten Beruf. Wer zwischen drei und sechs Stunden täglich arbeitsfähig ist, gilt als teilweise erwerbsgemindert.

> Quelle

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Im Rahmen von > EX-IN Kursen gibt es Angebote in Einzelbetreuung oder Gruppenangeboten.

In einer Einzelbetreuung findet ein Angebot in einer Eins-zu-Eins-Situation statt. Das kann ein Gespräch, eine gemeinsame Aktivität oder Unterstützung in gezielten Aspekten sein. Die Treffen sind spontan nach Bedarf oder können einen regelmäßigen Charakter haben. Dies richtet sich nach den jeweiligen Teilnehmern und deren Wünschen.

  • Beitrags-Kategorie:E

Die Einsatz-Möglichkeiten für > Genesungsbegleiter sind vielfältig. Sie können sowohl in stationären, teilstationären sowie ambulanten Formen eingesetzt werden. Des Weiteren ist es möglich in der Aus-und Weiterbildung aktiv zu sein und dort tätig zu werden. Die tatsächliche Arbeit hängt immer vom Arbeitgeber und der damit verbundenen Ausrichtung ab.

Beispiele für Einsatz-Möglichkeiten:

  • >Peer-Beratung von Patienten in stationären Einrichtungen
  • Durchführung von themenbezogenen Gesprächsgruppen
  • Durchführung von Gruppenangeboten (Kreativangebote, Kochen, …)
  • Hausbesuche und Krisenbegleitung
  • Organisation und Beratung von Teilnehmern bei > EX-IN Kurs-Anbietern.