• Beitrags-Kategorie:R

Im Rahmen des EX-IN Kurses zum > EX-In Genesungsbegleiter spielen die eigenen Ressourcen eine wichtige Rolle. Wichtige Bestandteile des Kurses bestehen daraus die eigenen Ressourcen zu entdecken, zu lernen wie diese als EX-IN Genesungsbegleiter eingesetzt werden können und diese nach außen zu präsentieren. Dieses Wissen und Darstellen der eigenen Ressourcen ist dann auch bei einer Bewerbung als EX-IN Genesungsbegleiter ein wichtiger Bestandteil des > Lebenslaufs.

Im Zusammenhang mit Genesungsbegleitung werden mit „Ressourcen“ die persönlichen Fähigkeiten, Können, Wissen, Stärken, positive Eigenschaften und Erfahrungen bezeichnet. Das kann zum Beispiel das Beherrschen einer Fremdsprache sein, aber auch die Fähigkeit geduldig und gut zuhören zu können. Besonders zentral ist hier das persönliche > Erfahrungswissen, das eine wichtige Ressource darstellt.

  • Beitrags-Kategorie:B

Für das Schnupper- und für das Aufbaupraktikum ist eine Bewerbung notwendig.

Die Allgäu Akademie der Bezirkskliniken Schwaben empfiehlt vor dem Praktikum ein erstes Kennenlern-Gespräch mit der Praktikums-Stelle um bereits im Vorfeld wichtige Fragen zu klären. Diese Fragen können folgende Punkte betreffen:

Aufgabengebiet

Ihr Aufgabengebiet im Praktikum sollte möglichst klar festgelegt werden. So wissen Sie was von Ihnen erwartet wird und für welche Bereiche Sie nicht zuständig sind. Wichtig ist auch, dass die Praktikums-Stelle das restliche Team darüber informiert, damit auch Ihre zukünftigen Kollegen darüber Bescheid wissen.

Teilnahme an Team-bezogenen Maßnahmen

Finden regelmäßige Team-Sitzungen wie Besprechungen und Supervisionen statt? Ist es vorgesehen, dass Sie auch daran teilnehmen?

Einsicht in Akten und Dokumente

Es sollte geklärt werden ob Sie Befugnis zur Einsichtnahme haben oder ob dieser Bereich nicht für Sie vorgesehen wird.

Festlegen von Freiräumen für die EX-IN-Tätigkeit

Es ist wichtig im Vorfeld zu klären, dass Sie während dem Praktikum ausreichend Zeit haben weiterhin an den Modulen teilzunehmen und diese entsprechend vor und nachbereiten zu können.

Weitere Tipps und Material zur Vorbereitung auf das Kennenlern-Gespräch von der Allgäu-Akademie finden Sie hier zum Download:

Quelle: https://www.allgaeu-akademie.de

  • Beitrags-Kategorie:Z

Ein Zuschuss zu den > Kurs-Kosten kann bei folgenden Institutionen beantragt werden:

  • Integrationsamt (Bezirk Bayern)
  • Jobcenter (eventuell auch Bildungsgutschein)
  • Individuelle Förderung durch Stiftungen und Vereine

Die Bezuschussung unterliegt immer der Einzelfallprüfung.

  • Beitrags-Kategorie:T

Jeder Teilnehmer erhält eine Teilnahmebestätigung über jedes einzelne Modul, nach erfolgreicher Teilnahme.

In manchen Fällen ist diese Bestätigung dem finanziellen Förderer des Kurses vorzulegen.

  • Beitrags-Kategorie:S

Supervision ist eine professionelle Beratungsform, die in der Berufs- und Arbeitswelt zur Anwendung kommt. Die Begriffe Supervision und Coaching werden häufig identisch verwendet. Supervision und Coaching  

  • unterstützt Lern- und Entwicklungsprozesse
  • ermöglicht auf berufliche Herausforderungen  kompetent zu reagieren
  • begleitet den Selbstreflexionsprozess über Anliegen, Aufgaben und Ziele
  • erhöht die Konfliktfähigkeit und hilft in Krisen

Supervision kann von Einzelnen, Teams oder Gruppen in Anspruch genommen werden.

Qualifizierte Supervisoren findet man zum Beispiel über www.dgsv.de 

  • Beitrags-Kategorie:F

Bei der Teilnahme an einem EX-IN Kurs zum > Genesungsbegleiter dürfen die Fehlzeiten nicht mehr als 10% der Gesamt-Kurszeiten betragen. Überschreiten die Fehlzeiten diese 10 % kann kein > Abschluss-Zertifikat erteilt werden.

Wird ein komplettes > Modul versäumt, kann dies –ohne zusätzliche Kurs-Gebühren-nachgeholt werden. Dies ist auch an anderen > Kurs-Orten in ganz Deutschland möglich. Beim Nachholen eines Moduls gibt es eine > Anwesenheitspflicht. Es reicht nicht den versäumten > Kurs-Inhalt im Selbststudium nachzuholen.

Da für die Zertifikats-Vergabe ein Zeitraum von zwei Jahren vorgegeben ist, sollten die Teilnehmer versuchen, die Fehlzeiten zügig nachzuholen.

  • Beitrags-Kategorie:E

Durch Empowerment gewinnen Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung wieder mehr Einfluss auf ihr Leben und die Bewältigung ihrer Erkrankung.

Empowerment bedeutet „ (…) Zurückgewinnung von Stärke und Einfluss betroffener Menschen auf ihr eigenes Leben und steht für eine Emanzipation der Betroffenen selbst. Zu Empowerment gehören Elemente wie Selbst-Bestimmung, Selbst-Hilfe und gesellschaftliche Teilhabe.“

(Quelle: Knuf, Andreas (2016): Recovery, Empowerment und Peerarbeit, in: Utschakowski et.al (2016): Experten aus Erfahrung. Peerarbeit in der Psychiatrie, Psychiatrie-Verlag, 1. Aufl., Köln)

  • Beitrags-Kategorie:W

Da die Gefahr besteht, von den eigenen Erfahrungen (>Erfahrungswissen, >Ich-Wissen) allzu schnell auf das zu schließen, was einem anderen Menschen in einer psychischen Krise weiterhilft, wird im EX-IN-Kurs das Wir-Wissen entwickelt. Dabei setzt man sich mit Erfahrungen der anderen Teilnehmer auseinander und bekommt einen Eindruck von gemeinsamen Erlebnissen, wie zum Beispiel erlebte Stigmatisierungen. Durch den Austausch entstehen auch Einblicke was gemeinsam im Kurs als hilfreich erlebt wird, wie zum Beispiel der offene Austausch über seelische Erschütterungen.

(Quelle: Utschakowsi, J. (2015): Mit Peers arbeiten. Leitfaden für die Beschäftigung von Experten aus Erfahrung, Psychiatrie Verlag, Köln, S.39ff.)

Abbildungen: Utschakowsi, J. (2015): Mit Peers arbeiten. Leitfaden für die Beschäftigung von Experten aus Erfahrung, Psychiatrie Verlag, Köln, S.40f.